Klinische und Krankenhaus-Mikrobiologie
Kulturen ansetzen, Kolonien picken, Impfösen und Nadeln sterilisieren. Bei ständig wiederkehrenden Arbeiten arbeiten Sie ohne Flamme.
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Wo und wofür er eingesetzt wird
In jedem Labor, in dem Sie mikrobiologische Instrumente wie Impfösen und Nadeln sterilisieren, können Sie den Sirius Ösensterilisator als elektrische Alternative zu Bunsenbrenner, Gasbrenner und Laborbrenner einsetzen, ohne Gas und offene Flamme.
Kulturen ansetzen, Kolonien picken, Impfösen und Nadeln sterilisieren. Bei ständig wiederkehrenden Arbeiten arbeiten Sie ohne Flamme.
Flammenloses Verfahren, das die Aerosolbildung in Laboren mit risikoreichen Proben verringert.
Sterilisation ohne offene Flamme in der Werkbank. Stört die Luftströmung nicht und schont den Filter.
Ausstreichen, Überimpfen, Kolonien picken und Isolierungsarbeiten.
Studierende arbeiten sicher ohne Gas und offene Flamme.
Elektrische Lösung für anaerobe Arbeiten und Bereiche, in denen offene Flammen eingeschränkt sind.
Routinemäßige mikrobiologische Ansätze und Isolierung.
Probenansätze und Kolonieisolierung.
Routineabläufe im mikrobiologischen Labor.
Ansätze und Isolierung in Laboren für Tiergesundheit und Pflanzenpathologie.
Fixieren von Objektträgern.
Sterilisation der Öffnungen von Kulturröhrchen.
Leitfäden zur Biosicherheit und Arbeitssicherheit raten davon ab, in der Sicherheitswerkbank der Klasse II mit offener Flamme zu arbeiten. Die aufsteigende heiße Luft stört die Luftströmung in der Werkbank und kann den Filter schädigen; flüssige Proben können in der Flamme spritzen und Aerosole bilden. In diesen Leitfäden werden geschlossene, elektrische Mikroinzineratoren als flammenlose Alternative genannt.
Diese Information fasst den allgemeinen Ansatz von Biosicherheits-Leitfäden von Universitäten und Einrichtungen zusammen. Die Regeln Ihrer eigenen Einrichtung gelten zusätzlich.
Auch Einmalösen sind eine flammenlose Option; da aber für jeden Ansatz eine neue Öse verwendet wird, steigt die Abfallmenge, und der Abfall muss dekontaminiert werden. Mit dem Mikroinzinerator verwenden Sie Metallösen und Nadeln immer wieder und verringern den Abfall.
Vergleich mit dem BunsenbrennerDies sind allgemeine Empfehlungen für die Laborpraxis; maßgeblich sind die Gebrauchsanweisung des Geräts und die Verfahren Ihrer Einrichtung.
Bunsenbrenner, Gasbrenner und Laborbrenner bezeichnen im Laboralltag dasselbe gasbetriebene Gerät mit offener Flamme. Die flammenlose Alternative zum Sterilisieren von Impfösen ist der elektrisch betriebene Mikroinzinerator (Ösensterilisator): ohne offene Flamme, ohne Gasleitung und ohne Aerosole, sicher einsetzbar in der Sicherheitswerkbank.
Bunsenbrenner, Gasbrenner und Laborbrenner bezeichnen dasselbe Gerät: einen mit Erdgas oder Flüssiggas betriebenen Laborbrenner, der eine einzelne offene Flamme erzeugt. Er wird zum Erhitzen, Sterilisieren und Ausglühen eingesetzt.
Der Brenner besteht aus einem Metallrohr auf einem Fuß und dem Gaseinlass im unteren Teil. Die Luftöffnungen am Rohr lassen sich über einen Ring einstellen, sodass die gewünschte Luftmenge einströmt. Das Luft-Gas-Gemisch wird oben am Rohr gezündet.
Bei geschlossener Luftzufuhr entsteht die gelbe (Sicherheits-)Flamme, die kühler ist. Bei geöffneter Luftzufuhr entsteht die blaue Flamme.
Ein zusätzliches Risiko, wenn sich Alkohol und brennbare Flüssigkeiten in der Nähe befinden.
Flüssige Proben können in der Flamme spritzen und Aerosole bilden.
Heiße Luft aus der Flamme kann die Luftströmung in der Werkbank stören und den Filter schädigen.
Gasleitung, Schlauch und Ständer sind erforderlich.
| Merkmal | Gas-Bunsenbrenner | Sirius |
|---|---|---|
| Energie | Erdgas oder Flüssiggas | Strom: 230 V Eingang, 12 V Heizung |
| Offene Flamme | Ja | Nein |
| Aerosole | Können in der Flamme entstehen | Werden im Quarzrohr verhindert |
| Sicherheitswerkbank | Kann Strömung und Filter beeinträchtigen | Stört die Strömung nicht, schont den Filter |
| Zusätzliche Ausstattung | Schlauch, Ständer, Gasanschluss | Nicht erforderlich |
| Bedienung | Flamme muss eingestellt werden | Einschalten und benutzen; Arbeiten mit Handschuhen möglich |
| Typische Aufgaben | Impföse, Nadel, Röhrchenöffnung, Gefäße erhitzen | Impföse, Nadel, Röhrchenöffnung, Objektträger fixieren |
Im Laboralltag meist ja: Gemeint sind gasbetriebene Brenner mit offener Flamme für Erhitzen, Sterilisieren und Ausglühen. Der Bunsenbrenner ist nach dem Chemiker Robert Bunsen benannt; Bauformen wie der Teclubrenner sind ebenfalls Gasbrenner mit offener Flamme.
Für Sterilisationsaufgaben wie Impfösen, Nadeln, Röhrchenöffnungen und das Fixieren von Objektträgern: ja. Zum Erhitzen von Gefäßen wie Bechergläsern oder Erlenmeyerkolben ist er nicht gedacht; dafür nutzt man weiterhin eine Heizplatte oder einen Gasbrenner.
Viele Leitfäden von Universitäten und Einrichtungen raten davon ab, in der Werkbank mit offener Flamme zu arbeiten: Die Flamme stört die Luftströmung und kann den Filter schädigen. Als flammenlose Alternative können Sie den Mikroinzinerator einsetzen.
Gemeint ist ein Gerät, das die Aufgabe des Gasbrenners im Mikrobiologielabor, nämlich das Sterilisieren von Impfösen, elektrisch übernimmt. Der Sirius Ösensterilisator tut das ohne offene Flamme in einem beheizten Quarzrohr.
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